Dragontopia und die Herrschaft der Drache?

Dragontopia

Mit dem schrittweisen Rollout im Laufe des Jahres steuert ARK: Dragontopia (Kostenpflichtiges DLC) im Dezember auf den Map-Release zu. Das Erweiterungspack bricht mit dem klassischen Prinzip fester Landmassen: Anstelle der gewohnten Kontinente erwartet dich eine zerklüftete Spielwelt aus frei schwebenden Inseln, ggf. prozedural verteilten Inseln und gewaltigen Luftströmen. Wer hier überleben will, muss den Boden hinter sich lassen und das Handwerk der Drachenreiter erlernen.

Das Karten-Konzept: Zerklüftete Welten über den Wolken

Ein Blick in die Entwicklerdaten und die Spieldateien zeigt deutlich, wie stark die vertikale Ausrichtung das gesamte Gameplay prägen wird. Das Devkit offenbart eine abwechslungsreiche Landschaft mit gigantischen Baumkronenwäldern voller tropischer Würgefeigen, schneebedeckten Redwood-Gletschern im Nordosten und tief eingeschnittenen Canyons, in denen sich betretbare Burgruinen verbergen. Ergänzt wird die Welt durch gewaltige Vulkane für thermische Aufwinde sowie tief gelegene Elementar-Zonen mit flüssigem Element, die atmosphärisch stark an Aberration erinnern.

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Die neuen Drachen und ihre Fähigkeiten

Eclipsar Umbra: Der Schrecken der Nacht

Der Eclipsar Umbra beherrscht die Nacht. Er nutzt Schatten-Plasma-Angriffe, kann sich in der Dunkelheit kurzzeitig unsichtbar machen und lädt im Kampf Energie für eine verheerende Entladung auf, die selbst schwere Panzerungen durchbricht. Beschworen wird der Schattenjäger über das mythische Drachenhorn.

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Lumina: Die Hüterin des Tageslichts

Sobald die Sonne aufgeht, übernimmt Lumina das Zepter. Sie schützt sich durch Lichtbrechung, legt blendende Lichtfallen für Verfolger und besitzt mit ihrer Sun-Flare-Fähigkeit eine Waffe, die technologische Verteidigungsanlagen direkt schwächt. Fliegen Umbra und Lumina gemeinsam in Formation, entfalten sie eine passive Synergie, die ihre Geschwindigkeit, Panzerung und Angriffskraft spürbar steigert.

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Gargantar: Der fliegende Koloss

Als drittes Schwergewicht tritt der Gargantar auf den Plan. Dieser kolossale Sky-Behemoth fungiert als fliegender Juggernaut, der Ressourcen, wilde Kreaturen und sogar gegnerische Spieler in sein gewaltiges Maul saugt. Die verschluckte Fracht kann er anschließend wie eine organische Artillerie auf Ziele am Boden abfeuern. Je mehr Masse er aufnimmt, desto schwerer und widerstandsfähiger wird er, was ihn zur ultimativen mobilen Belagerungsplattform macht.

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Progression, Ausrüstung und Aussenposten

Um diesen neuen Gefahren zu begegnen, führt das Spiel eigene Fortschrittsbäume für Drachen ein, über die du Akrobatik, Plasma-Schaden oder defensive Auren gezielt an deinen Spielstil anpassen kannst. Praktische Werkzeuge wie der Drake Claw Grappler erleichtern das Ausführen von Stunts und das Aufsitzen im Flug. Für Basenbauer stehen dracheninspirierte Bauteile, spezielle Trank-Stationen und innovative Inkubator-Rucksäcke bereit, mit denen sich Eier direkt unterwegs ausbrüten lassen, ohne dass eine feste Basis nötig ist.

Einfluss auf die Spielbalance: PvE und PvP

Für das gewohnte ARK-Gameplay bringt Dragontopia eine veränderte Dynamik. Im PvE sorgen die schwebenden Inseln für enormen Nervenkitzel bei der Erkundung, da jeder Fehlsprung am Inselrand das Inventar unwiederbringlich im Abgrund versenkt. Das mobile Brüten per Rucksack fördert gleichzeitig einen nomadischen Spielstil.

Im PvP hingegen möchte Wildcard vermutlich, dass sich die komplette Spielbalance in die Luft verschiebt. Luminas Fähigkeit, gegnerische Tek-Systeme zu deaktivieren, stellt bisherige Bunker-Taktiken auf die Probe, während der Gargantar als kugelsicherer Schild beim Anflug auf feindliche Festungen dient. Wer im PvP die Lufthoheit verliert, wird es schwer haben, sich auf den Inseln zu halten.

Optische Kritik und die passende Mod-Lösung (Custom Cosmetic)

Ein Kritikpunkt aus der Community betrifft das optische Design der neuen Drachen. In ihrer Standardfassung wirken Umbra und Lumina mit ihren grossen Augen recht niedlich und erinnern eher an Animationsfilme wie "Drachenzähmen leicht gemacht" als an das gewohnt raue Survive The ARK-Setting.

Wer es lieber düster und realistisch mag, kann jedoch beruhigt sein: Über die Mod https://www.curseforge.com/ark-… lassen sich die Texturen und Modelle beider Drachen massiv verbessern.

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