Am 25. Juni 2026 erhält ARK: Survival Ascended ein umfassendes Update, das die überarbeitete Karte Genesis Part 1 sowie das kostenpflichtige Upgrade Tides of Fortune integriert.
Ozean
Laut Jeremy Stieglitz, Mitbegründer von Studio Wildcard, handelt es sich bei Genesis Part 1 nicht um eine einfache Portierung. Die Grafik und Spielmechanik wurden von Grund auf neu entwickelt. Eine zentrale Neuerung ist das stark erweiterte Ozeangebiet, das nun fast eine eigenständige Karte bildet und nahtlose Unterwassererkundungen ermöglicht. Damit einher geht die Implementierung physikalisch korrekter Wasserberechnungen. Wasser interagiert nun dynamisch mit Charakteren und Fahrzeugen, was bedeutet, dass Stürme hohe Wellen erzeugen, die Schiffe und Flösse hydrodynamisch beeinflussen. Sollte dieses System stabil laufen, ist geplant, es in der zweiten Jahreshälfte auch auf ältere Karten wie The Island auszuweiten.
Neue Kreaturen
Oktopus
Als neue Kreatur für Genesis Part 1 wurde der Paläo-Oktopus angekündigt. Dieses riesige Lebewesen, etwa so gross wie ein mittelgrosses Segelschiff, kann senkrecht Wände erklimmen und Objekte sowie andere Kreaturen mit seinen Tentakeln greifen.
Axolotl
Zusätzlich bringt Tides of Fortune den Axolotl ins Spiel, der über ein verzweigtes Evolutionssystem verfügt. Bleibt er in seiner juvenilen Form, fungiert er als Begleiter auf der Schulter und verteilt Buffs an Mitspieler. Entwickelt er sich zu einem ausgewachsenen Exemplar, erreicht er die Grösse eines Delfins, wird reitbar und bietet spezifische Fähigkeiten für die Unterwasserfortbewegung.
DLC: Tides Of Fortune
Parallel zur kostenlosen Karte erscheint das kostenpflichtige Upgrade Tides of Fortune, welches das Spiel um ein umfassendes System für grosse Segelschiffe erweitert. Das Update führt drei Schiffsklassen ein: die wendige Schaluppe, die mittelgrosse Brigantine und die schwer bewaffnete Galeone. Basierend auf den Erfahrungen aus dem MMO Atlas verzichtete Wildcard auf ein komplexes NPC-Crew-Management. Spieler können selbst grosse Galeonen alleine steuern und ganze Kanonenreihen per Knopfdruck abfeuern. Alternativ können Stammesmitglieder einzelne Kanonen für präzisere Schüsse manuell bedienen. Das Schadenssystem wurde vereinfacht und basiert auf Lebenspunkten. Reparaturen erfolgen automatisch, sofern sich die entsprechenden Materialien in den Ressourcenbehältern des Schiffes befinden. Schiffe lassen sich zudem individuell mit Strukturen anpassen.
Weiterhin kein Pay-To-Win
Studio Wildcard betont, dass Tides of Fortune keine Pay-to-Win-Mechaniken einführt. Das erweiterte Ozeangebiet, KI-Flotten und Inselfestungen sind für alle Spieler zugänglich. Die neuen Schiffe und der Axolotl stellen lediglich optionale strategische Erweiterungen dar. Diese Monetarisierungsstrategie durch Premium-Gameplay-Upgrades dient primär der Finanzierung der Entwicklung von ARK 2. Zukünftige Karten bleiben für Besitzer von ARK: Survival Ascended kostenlos.
Für das nächste Fahrzeug-Update stellte Stieglitz bereits Raumschiffe und Luftkämpfe mit lokaler Schwerkraft in Aussicht.
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Quellen:
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